Kostenloses Browserspiel - Elygor
Kostenloses Browserspiel - Elygor





vote now!

Theogonia - Ladefehler

RawNews.de - Abstimmen

GamesSphere - Das Browsergame Magazin
Kostenloses Browserspiel - Elygor

Spieler: 13 Online: 1

 

Die Geschichte Elygors


Noch bevor Elygor erschaffen wurde, gab es die Götter.
Theral, den Gott der Erde, der die Ruhe ist;
Mera, die Göttin des Wassers, die die Weisheit und besitzt;
Altan, der Gott des Feuers, der den Mut wachsen lässt:
Raren, die Göttin des Windes, die die Freiheit liebt;
und Brama, den Allvater, der die Gerechtigkeit in Person ist.

Doch die Herrschaft der Götter war leer. Nichts existierte, was sich zu beherrschen lohnte. So beschloßen die Götter, zu erschaffen, was sie nicht besaßen:
Leben.
So hob Theral die Hand und sprach:
"Ich will, dass es einen Ort gibt, an dem das Leben gedeihen mag."
Und Mera hob die Hand und sprach:
"Ich will, dass in die Weisheit ihren Platz haben möge, und niemandem das Wissen verwehrt wird."
Und Altan hob die Hand und sprach:
"Ich will, dass der Mut Einzug in die neue Welt hält und niemand sich selbst aufgeben muss."
Und Raren hob die Hand und sprach:
"Ich will, dass niemand geknechtet werden kann, sondern alles Leben frei ist.
Und Brama, der Gottvater, erhob sich behäbig und sprach:
"Ich möchte, dass die Gerechtigkeit niemals vergessen werde; auf dass diese Neue Welt eine Welt werde, die eines Tages uns Göttern würdig sei."

Und so ward Elygor geschaffen.

Doch die Welt war leer, und nichts lebte. So erschufen die Götter die Rassen:
Theral erschuf die Zwerge, die die Erde liebten und würdigten,
Mera erschuf die Elfen, die weise waren und lange lebten,
Altan erschuf die Orks, die mutig durch das Land streiften und für die Ehre lebten,
und Raren erschuf die Menschen, die sich nie versklaven ließen.
Doch Brama sprach:
"Ich werde kein Leben schaffen; Die Welt ist gut, so wie sie ist."
Und so war es. Elygor war eine Welt des Friedens, eine gute Welt. Die Götter erfreuten sich des Lebens, und das Leben erfreute sich der Götter. Doch die Völker begannen schon bald, die Götter zu vergessen. Sie lebten von dem, was die Götter ihnen gaben, ohne ihnen zu danken; sie zerstörten Teile der Welt, die die Götter schufen. Und das erzürnte Altan, und er sprach zu seinen Orks:
"Orks, die ihr mich vergaßt: Ich bin es, euer Schöpfer, Altan, der Gott des Feuers! Und Feuer soll es regnen, denn das Leben vergaß die Götter. Und ihr sollt mein Feuer sein! Ich gebe euch den Stahl, damit ihr die Menschen, die Elfen und die Zwerge erschlagen könnt; Ich gebe euch den Hass, damit ihr die anderen Völker vernichtet; und ich gebe euch den Todesmut, jedem Feind entgegenzutreten, was er auch sei!" Doch Brama wandte sich an Altan und sprach:
"Altan, der du mein Kind bist, ich bitte dich: Lass ab von deinem Vorhaben und gib deinen Kindern nicht den Krieg. Die Welt soll eine Friedliche sein, egal, ob mit oder ohne uns. Das ist nur gerecht."
Doch Altan hörte nicht dass, was sein Vater sagte, und er gab den Orks den Krieg, und die Orks wüteten fürchterlich unter den anderen Rassen.
Also sprachen die anderen Götter zu Altan:
"Du, der du den Krieg auf unsere Welt brachtest, sollst verdammt sein; Kein Leben sollst du mehr beherrschen. Den Fehler, den du machtest, ist nicht nicht wider zu beheben, unsere Schöpfung kennt nun den Krieg. Du sollst deine Macht als Gott verlieren, und ein ewiges Leben in der Unterwelt fristen."

Und sie verbannten Altan in die Unterwelt.

Und Theral gab den Zwergen das Schmieden, um Rüstungen und Waffen zu machen;
und Mera gab den Elfen die Magie und ihr scharfes Auge, um die Orks zu bannen;
und Raren gab den Menschen das Lernen, damit sie von den Elfen und den Zwergen lernten.
Doch Altan war mächtig, sehr mächtig. Und da die Orks ihn nun nicht mehr hören konnten, schuf er neues Leben.
Doch es war falsches Leben; Nicht wirklich lebendig, doch auch nicht wirklich tot.
Und die Untoten wandelten über das Land. Und für jeden, der im Kampf mit den Orks fiel, stand ein Untoter auf, und die Untoten verbündeten sich mit den Orks, denn sie gingen immer dorthin, wo der Tod ist.

Und als Brama dies sah, wurde er wütend. Er sprach zu seinen drei verbliebenen Kindern:
"Meine Kinder, die ihr Götter seid; Die Welt kann ohne uns nicht überleben. Wir wollen unseren Völkern Helden geben, die dieUntoten und die Orks in Schach halten können. Und auch diese Helden sollen Götter sein; Und sie sollen niemals in Vergessenheit geraten. Und es soll heißen unter den Menschen, den Zwergen und den Elfen: 'Die Götter sind unter uns gewandelt.' "
Und so taten sie es.

Und sie erschufen:
Vekura, die Heilerin, die die Wunden schloß und die Kämpfer schützte,
Sitolos, der die Natur um Hilfe bat, und dem die Natur zur Hilfe eilte,
Murud, der seine magische Energie nutzte, um die Untoten zu bannen,
und Rimon, der eine heilige Klinge führte.

Und mit vereinten Kräften schlugen sie die Untoten zurück.

Doch Altan gab sich nicht mit seiner Niederlage zufrieden, sondern sprach:
"Meine Geschwister, die ihr mich verbanntet, und mein Vater, der du mich verfluchtest, hört meine Worte:
Ich werde selbst herabsteigen auf Elygor, und ich werde verbrennen, was wir gemeinsam erschufen. Und dann werde ich die Welt neu erschaffen, so, dass sie perfekt ist."
Und Altan stieg in eine m flammenden Wagen herab auf Elygor, und selbst die Untoten schreckten vor ihm zurück. Er ritt allen voran in die Schlacht, und er wütete noch weit schrecklicher als die Orks und die Untoten es jemals taten.

Und so traten die Helden zusammen, um Kriegsrat zu halten. Sie wussten, dass Altan von der Welt verbannt werden musste, doch sie wussten nicht, ob ihre Kraft dazu reichen mochte. Sie fochten eine Schlacht gegen die Orks, als Altan in seinem Flammenwagen erschien, und alles unterschiedslos zerstörte und vernichtete. Er tötete Orks und verbrannte Elfen, und er erschlug hunderte von Kriegern. Doch dann trat Rimon vor, und er zerschlug Altans Wagen mit einem gewaltigen Hieb. Altan sprach:
"Ihr seid die vier schwächlichen Versuche meiner Geschwister, meine Schöpfung aufzuhalten, und dafür mögt ihr stark genug sein; Doch mich werdet ihr niemals besiegen können!"
Und er erschuf eine Lanze aus Feuer, die er verheerend schleuderte, und jeder Streich tötete tausend Mann.
Und Sitolos bat die Natur um Hilfe, und die Natur kam ihm zu Hilfe. Wurzeln schossen aus dem Boden, und sie fesselten Altan und hinderten ihn daran, seine Lanze zu schwingen.
Doch Altans Lanze verbrannte die Wurzeln, und er traf Rimon mit einem gewaltigen Schlag. Rimons Körper brannte, und selbst Vekura vermochte nicht mehr, seine Wunden zu heilen. Murud beschwor einen gewaltigen Zauber, der Altans Feuer löschte. Doch Murud selbst ging an diesem Zauber zugrunde, denn er verbrauchte seine ganze Lebensenergie für dieses Wunder.
Rimon, der wusste, dass er sterben würde, stand auf, und sah seinen gefallenen Kameraden Murud an, und weinte eine bittere Träne um ihn. Dann ging er zu Altan, dessen Feuer gelöscht war, und er sprach:
"Du hast viele gute Männer und Frauen getötet, und deinetwegen mussten wir alle Leiden. Mein guter Freund Murud starb, weil er dich aufhalten wollte. Du sollst dafür nichts Geringeres erhalten als den Tod!"
Und er hob seine Klinge und bohrte sie in Altans Leib. Altans Körper bäumte sich ein letztes Mal auf, bevor er selbst zu Asche verfiel. Rimon taumelte zurück, und noch bevor er zu Boden fiel, war auch er tot.
Aus Angst vor seiner Macht bat Sitolos die Natur ein letztes Mal um Hilfe, und die Erde selbst erhob sich, und verschloss die Asche Altans in einem gewaltigen Stein. Durch den Verlust seiner Freunde geschwächt, lief Sitolos fort, und ward nie wieder gesehen. Vekura heilte die Wunden der Menschen, Elfen, Orks und Zwerge unterschiedslos, und dann verschwand auch er. Die Völker erbauten ihren Helden Statuen, auf dass sie nie vergessen würden. Doch auch durch Altans Tod konnte der Hass in den herzen der Orks nicht besänftigt werden, und sie wüteten weiterhin unter den anderen Völkern. Und auch die anderen Völker korrumpierten langsam, und einige schlugen sich sogar auf die Seite der Untoten und Orks.

Und Brama sprach:
"So endet es also. Die Völker, die wir erschufen, vernichten sich gegenseitig, aufgrund des Zorns eines Gottes. Nie wieder werden wir Leben erschaffen. Wir, die Götter, haben einen Fehler gemacht. Diese Geschichte soll weitergegeben werden, von Generation zu Generation, damit niemand je vergisst, dass jeder fehlbar ist."


by Dirk